27.01.2015 09:39:30

Syriza hat laut Berater Gegenfinanzierung für Sozialmaßnahmen

   Von Andreas Kißler

   BERLIN--Die neue griechische Regierung unter Führung des Linksbündnisses Syriza plant nach Angaben ihres Wirtschaftsberaters eine erste Gegenfinanzierung im Wahlkampf angekündigter Sozialmaßnahmen mit Umschichtungen im Haushalt sowie durch Bekämpfung des illegalen Brennstoffhandels. Die Umsetzung des Programms werde zunächst 11,5 Milliarden Euro kosten, erklärte Syrizas ökonomischer Berater Theodoros Paraskevopoulos im Deutschlandfunk.

   "Wir haben ein Sofortprogramm zur Linderung der Not", sagte Paraskevopoulos. Unter anderem umfasse dies Gesundheitsvorsorge, Frühstück in den Schulen, die Bekämpfung von Obdachlosigkeit und Maßnahmen zur Wiederbelebung der Wirtschaft.

   "Wir haben ausgerechnet, dass dies etwa 11,5 Milliarden Euro kosten wird, was durch Umschichtungen im Haushalt und durch Bekämpfung des illegalen Brennstoffhandels finanziert werden kann", erklärte der Berater. Durch die Umschichtungen und die Bekämpfung des illegalen Handels stünden 12 Milliarden Euro zur Verfügung.

   Paraskevopoulos unterstrich zudem die Notwendigkeit einer Reform der öffentlichen Verwaltung. Diese habe unter jahrzehntelangem Klientelismus zu leiden gehabt, und nun bestehe dringender Reformbedarf. "Ich glaube, wir werden das schaffen", sagte der Berater.

   Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

   DJG/ank/apo

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   January 27, 2015 03:38 ET (08:38 GMT)

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