24.07.2013 08:17:33
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Athen sieht keine Verzögerung bei nächster Hilfstranche
ATHEN (dpa-AFX) - Das griechische Finanzministerium hat Spekulationen zurückgewiesen, wonach es bei der Auszahlung der nächsten Hilfstranche zu Verzögerungen kommen könnte. Hintergrund ist eine Mitteilung der EU-Kommission, wonach Griechenland mit der Umsetzung von fünf der 22 von den internationalen Kreditgebern geforderten "vorrangigen Maßnahmen" in Verzug sei. Wie die halbamtliche Athener Nachrichtenagentur AMNA meldete, sieht das Finanzministerium die Vorgaben erfüllt, nachdem am Dienstag ein neues Steuerverfahrensgesetz ins Parlament eingebracht wurde, welches am Donnerstag beschlossen werden soll.
Am (heutigen) Mittwoch soll Berichten zufolge die Euro-Arbeitsgruppe über die Auszahlung einer Rate in Höhe von 2,5 Milliarden Euro an Griechenland beraten. Sie ist Teil einer Hilfstranche von insgesamt 6,8 Milliarden Euro, die der Krisenstaat bis Ende Oktober von der Geldgeber-Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) erhalten soll. Eine Stellungnahme des Haushaltsausschusses des Bundestags wird bis kommenden Montag (29.7.) erwartet./ak/DP/jsl
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