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WKN: 604700 / ISIN: DE0006047004

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07.05.2014 11:21:48

HeidelbergCement-Aktie schwach nach Zahlen - Bilanzierung verwirrt

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ungeachtet weitgehend besser als erwartet ausgefallener Quartalszahlen haben die Aktien von HeidelbergCement am Mittwoch spürbar nachgegeben. Im späteren Vormittagshandel büßten sie 3,21 Prozent auf 60,34 Euro ein. Damit waren sie nach den Commerzbank-Papieren zweitschwächster Dax-Wert. Der Leitindex (DAX) trat zugleich mit minus 0,01 Prozent auf der Stelle.

"So gut wie alle Kennziffern des Zementherstellers haben die Konsensschätzungen übertroffen", sagte ein Händler und hatte eigentlich eine Erholung des Aktienkurses erwartet. Seit dem Sprung auf 68,66 Euro Anfang April, als Übernahmefantasien im Zuge des angekündigten Zusammenschlusses von Holcim und Lafarge die HeidelCement-Aktie beflügelt hatten, war es kontinuierlich abwärts gegangen.

Etwas besser als erwartete Zahlen bescheinigte auch Analyst Manu Rimpela von der Deutschen Bank dem Konzern. Die angepasste Rechnungslegung sorge aber für Verwirrung, gab er zu Bedenken. Anders als die Wettbewerber habe HeidelbergCement bislang Teile des Nettoergebnisses seiner Gemeinschaftsunternehmen in sein operatives Ergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) hineingerechnet. Im abgelaufenen ersten Quartal seien nun von Joint Ventures erwirtschaftete 22 Millionen Euro in das berichtete Ebitda von 229 Euro eingeflossen. "Dies herausgenommen, ergibt sich für HeidelbergCement ein Ebitda von 207 Millionen Euro, was in etwa der durchschnittlichen Analystenerwartung und auch der unsrigen Schätzung entspricht", schrieb Rimpela. "Manche könnten also argumentieren, dass diese Einbeziehung die Aussagekraft der Ergebnisse mindert, aber unserer Ansicht nach ändert dies nur die Art und Weise, wo diese Gewinne berichtet werden."

Analyst Robert Gardiner vom irischen Vermögensverwalter Davy hingegen hatte sich von den Zahlen des Heidelberger Konzerns dennoch mehr erhofft, denn seine Ebitda-Schätzung für das erste Quartal lag bei 248 Millionen Euro. Mit Blick auf einzelne Geschäftsbereiche habe zudem das Nordamerika-Geschäft enttäuscht. Positiv hingegen hob er die Entwicklung im Westeuropa-Geschäft hervor sowie den inzwischen noch etwas positiveren Ton des Managements zu dem bereits im März erstmals gegebenen Gesamtjahresausblick./ck/stk

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